hong kong deko
Sunday, May 30th, 2010bescheid?!

ja, ja … werbetechnisch is hong kong ganz vorn dabei … und selbst öffentliche institutionen haben den trend der zeit erkannt, so entdeckte ich letztens diesen schicken gephotoshopten banner von der polizei …

wenn das mal kein meisterwerk is …
zudem is mir mal aufgefallen, wieviele türen hier mit bedienerfreundlicher beschriftung daher kommen … auch wenn man sich dann schon bei dem ein oder anderen raum fragt was da drin so passiert …

aha …

oder eher von der unfreundlichen sorte …

… hier möcht ich gar nich rein

hier muss tanzkundschaft draussen bleiben?

aber nicht nur räume werden hilfreich beschriftet, sondern auch so manches abflussrohr … wie sollte man auch sonst noch durchsteigen, sehn ja alle gleich aus …

und ein park waere kein park ohne ein paar schicke gelbe poster … da fühlt man sich gleich wie zu haus …

und bei so manchen schildern kann man sogar noch was lernen …

“touting” war mir als englische vokabel zuvor jedenfalls nich geläufig … hab “aufdringlich Kunden werben” als Übersetzung gefunden …. hmm … wie beurteilt man das jetzt genau …. vielleicht sollte man dann auch “nich so tolles fahrverhalten auf autobahnen” in die verkehrsordnung aufnehmen.
ok… mal wieder nen ziemlicher random beitrag hier, aber soviel is in den letzten tagen auch nich passiert …
ach so ja doch … hab nen super fernsehbeitrag über hong kongs stadtplanung gesehn … ein paar leute setzen sich für die erhaltung alter gebaeude in hong kong ein, was ich definitiv für sehr lobenswert halte …. als gegenargument bezüglich der wohnbunker der neueren generation fehlte mir allerdings der fakt dass die dinger hässlich sind…. dafür sprach man aber von negativen folgen die als so genannter “canyon-effect” bezeichnet wurde …



ach ja … und zu guter letzt hab ich noch das zitat der woche seitens eines taxifahrers in central …. die taxifahrer in central habens meines erachtens nich leicht. Central ist als Hochburg der westlichen sauf- und businessfraktion nur schwer zu ertragen. Bei so manchen Wortwechsel zwischen arroganten Fahrgästen und Taxifahrern, hatte ich den eindruck, dass die fahrer hier nen ziemlich dickes Fell haben müssen, um soviel gequirlte scheisse auf der rückbank auszuhalten.
Als uns dann also auf dem nächtlichen nach Hause weg per taxi drei alkoholträchtige, stämmige britinnen vors taxi liefen und hochnäsig die hände richtung taxi streckten a la …. “wir zuerst, alter” … meinte der taxifahrer neben mir nur trocken “too much pork chop on the street these days” (pork chop ist eines der nationalgerichte hong kongs … nen gehacktes schweineschnitzel in etwa)
sehr gut…










