Archives: July 23rd, 2009

inselhopping - oder: “kommen sie bitte nicht wieder”

Thursday, July 23rd, 2009

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hong kong central befindet sich ja nun auf einer insel, meiner einer wohnt weiter suedlich auf einer kleineren insel…. und drumherum liegen dann noch eine groessere und viele kleine inseln. von den kleineren bin ich bis jetzt nur auf einer weiteren  gewesen….Also war es mal an der zeit die restlichen langsam anzugehen…

Die naechstgelegene von hier nennt sich “Hei Ling Chau” …. im vorbeifahren sieht die insel leicht bewohnt aus, ausserdem sagte man mir es gaebe dort ein gefaengnis oder aehnlches. Meiner Logik zufolge laesst dies wenig touristen vermuten, also nichts wie hin.

Dahin zu kommen war mehr als ueberraschend einfach. Einfach an den kleinen Anleger neben der Faehre bei den kleinen Kuttern…. “Hei Ling Chau” sagen und los gings. Eigentlich schon nen bisschen erbaermlich, dass ich hier schon fast nen jahr wohn und noch nie eines dieser inseltaxis benutzt hatte…

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die weitere verstaendigung war eher weniger erfolgreich, auch wenn die inselwahl unsere chauffeuse zu belustigen schien, aber das war halb so wild, denn ueber das reiseziel und den preis hatte man sich ja bereits geeinigt.

also, an den inseleigenen shrimpkuttern vorbei…
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…der werft…
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unterwegs bekommt man ganz gern den eindruck das hk ja tatsaechlich ziemlich gruen ist…

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je nachdem in welche richtung man gerad guckt…

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dann jedenfalls ankunft hei ling chau…

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interessant, allerdings nich viel los auf den ersten blick …

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architektonisch auch nich unbedingt nen paradestueck…was mitunter wohl daran lag,das dieses studentenwohnheim mit schulbus davor, der besagte knast war. So wurden wir dann nach einigen minuten planlosen rumlaufen von ein paar gruenen maennchen (die oertliche knastpolizei traegt kostueme im vertrauten gruenton) eingesammelt. Die empfanden unsern besuch irgendwie eher unpassend und meinten wir muessten die insel wieder verlassen,weil es sich um gefaengnisgelaende handelt. Und als waere solch eine niederlage als einstieg in den vermeintlichen inseltrip nicht schon genug, musste die wartezeit auf die naechste faehre auch noch in nem super gemuetlichen warteraum verbracht werden…

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mit ner liste der zugaenglichen hygeneartikeln…

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da die wegbringfaehre allerdings nicht zur beiheimateten insel sondern zu einer anderen insel fuhr war also noch nich alles verloren  …. ach ja… das gefaengnispersonal verabschiedete sich mit “and… don’t come back” ….

dann also peng chau … kleiner als cheung chau, allerdings groesser als hei ling chau … und diesmal mit normalen haeusern…mehr oder weniger

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also ab in den in inselvergleich…

peng chau ist tatsaechlich noch ruhiger und gruener als cheung chau…

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dafuer schienen die gesichteten straende nicht sonderlich badetauglich zu sein…

die oeffentlichen raeucherstaebchenstellen waren aber dafuer eiindeutig schicker…

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hinzu kommt ein weiterer pluspunkt fuers outdoor-’badezimmer…

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…der modefaktor ausgestellter kleidungsutensilien verhielt sich aehnlich…

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ach ja… aber nen dicken stylebonus fuer die schildkroeten im eingangsbereich…dann noch umweltbonus

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groesserer landeplatz…

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allerdings deutlich weniger offizielle sehenwuerdigkeiten…. im prinzip nur dieser komische mast hier:

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mehr hunde, aber weniger katzen …. aber mit aehnlchem gemuet…

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alles in allem ne konkurrenz die sich sehen laesst….ich wuerd mal sagen, wenn die felsenstraende nich waeren, waere peng chau der eindeutige sieger….

soweit… bis zum naechsten inseltest

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alien office

Thursday, July 23rd, 2009

Heute bei der deutschen Botschaft.

Normalerweise sind Botschaften ja meist in recht interessanten Gebaeuden untergebracht…. aber da orientier ich mich vielleicht zu sehr an dem was ich in anderen Grossstaedten bis jetzt so gesehn hab. Die deutsche in Hong Kong macht allerdings nen ziemlich erbaermlichen Eindruck - kaum groesser als ne mittlere Wohnung, mit insgesamt 3 Schaltern. Vielleicht ja auch verstaendlich, denn viel los war da wirklich nich…. ausser uns nur 3 deutsch-chinesische ehepaare die nen deutschen pass fuer ihr frischgeborenes beantragen wollten.

unsereiner war jedenfalls in erster linie als begleitung fuer die beantragung eines deutschen reisevisums da…. was ja mal gar nicht so einfach ist fuer unsere chinesischen weltmitbuerger… jedenfalls scheint ne persoenliche einladung verpflichtend zu sein… “Na wenn ihr das unbedingt braucht, dann schreib ich halt eben eine”, meinte ich dann zur weniger gutgelaunten schalterbeamtin. Jene drueckte uns dann den folgenden, lausig ausgeschnittenen papierschnipsel in die hand und meinte nur: das entsprechende formular gaebe es dort:

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schnipsel…aeh schnitzeljagd oder was? nachdem die security auch nich wusste wo das “alien office” is mussten wir dann doch nochmal nachhaken, um zu verstehen, dass damit die auslaenderbehoerde in deutschland gemeint ist….. na super….gehts noch umstaendlicher….

nun denn fuehrt wohl kein weg dran  vorbei…..

nebenher hatte ich auch nochmal eiin, zwei blicke auf die umgebenden aushaenge geworfen, die mir ein paar weitere nuetzliche informationen verschafft haben …. z.b. dass man nach deutschland weder affen noch schlangen einfuehren darf …. nunja…. davon waer ich jetzt auch nich gerad ausgegangen… aber das sogar auf die nichterlaubte einfuhr von elefanten eingegangen wurde fand ich dann wirklich nen bisschen mehr als nur “allgemeine informationen” … ich mein nen elefant stellt einen ja wohl ohnehin schon vor ein rein logistisches problem, dass nicht auf normalen wege zu beschreiten waere ….

“Entschuldigen Sie bitte, koennte ich zwei Sitze am Notausgang bekommen? Fanti hier brauch immer nen bisschen mehr Beinfreiheit …”