ostereier in xinjiang
Thursday, April 16th, 2009Über Ostern dann doch nochmal äusserst kurzfristig den rucksack gestopft und gen china… in die provinz xinjiang, welches die grösste provinz is. Da gabs dann auch eher fettschwarte als eier zum essen. Während meiner einer ja gerne mal das fett vom fleisch abpult, wars da eher andersrum … man pule kleine fleischstückchen aus dem weissen.
Aber auch ansonsten wars doch recht spannend in jener provinz… wohnen auch gar nich mal soviele chinesen da, dafür jede menge der sogenannten minderheiten… vornan die uyguren … irgendwie nen mischmasch aus persern, mongolen und was weiss ich was… ach ja kasachen gibts auch noch recht viele… als völkerwissenschaftlich eher ungebildeter exberliner würde man zusammenfassend sagen… war recht türkisch da.
womit wir wieder beim essen wären… zwei knoblauchnationen vereinen sich… knoblauchzehen zum selberpulen findet man standardmässig auf den tischen… keine ahnung ob die nun eher zum nachwürzen oder als snack für zwischendurch gedacht sind.
bin jedenfalls heil zurück, bilder sind in der entwicklung, aber als kleines preview schonmal ein paar digitale die ich von c’s digitalknipse geklaut hab….
der flieger war eher die kategorie günstig war dafür aber gar nich soooo übel auch wenn ich mich mit einiger bestimmtheit schon sicherer gefühlt hab… hier der pilot beim entfernen der vogelreste oder was sonst so am flugmaschinenwindschutzfenster hängen bleibt…

ich glaub landschaftlich und klimatisch war der trip ne glatter vielfältigkeitsrekord… in 5 tagen von wüste bis berge…


war vorher ja noch nie wirklich in so ner richtigen wüste…ma abgesehen von mit zug durchfahrn…. hier gabs jedenfalls diese äusserst sonderbare kugelpflanze, die sich unter den obersten sandschichten befindet…

hätte direkt gern nen paar von den dingern mitgenommen… aber tippe mal, dass denen das - angesichts der tatsache, dass die viecher in der wüste wachsen, überall anders zu feucht wäre…
nach der wüste wurde dann noch der niedrigste punkt chinas mitgenommen… irgendwas um die 200m unter wasserspiegel… gleichzeitig heissester ort in china, mit ner aufgezeichneten rekordtemperatur von 49,6 °C …. da frag ich mich echt wie’s kommt dass die reisesaison im sommer liegt… mir war knapp unter dreissig schon warm genug… und dem feuerzeug, das mir kurz nach der wüstenaktion in der hose explodiert ist auch … also erstmal nen eis…


die zweite hälfte dann hier zugebracht… kleiner eissee auf 2000m +


…. jetzt fehlt irgendwie alles dazwischen… aber das kommt dann, wenn meine analogen bildchen prozessiert sind…. war auf jeden fall alles in allem ziemlich vielfältig… unter anderem auch durch die beiden homestays… einmal bei ner Uyguren family in ner art oasendorf und der zweite in den bergen in ner jurte von den kasachen… zweitere haben auf jeden fall nen gastgeber bonus. die sache war auch eher spontan angelegt gewesen, sprich wir ohne gepäck und gerad noch zehn euro in mischwährung auf tasche… die ham wir dann auch lockergemacht, aber das taschengeld dürfte eigentlich schon allein für den reiswein den wir des abends vernichtet haben draufgegangen sein….
die jungs warn echt ma schwer in ordnung…. hier der quasi anführer der rasselbande…
mein chinesisch-kasachischer bruder von xinjiang … sozusagen …

… soviel für jetze