was ich nachts so tu…
Friday, April 11th, 2008A) sinnlose Langzeitbelichtungen in Sham Shui Po


B) gelegentliche Arbeit an uni assignments, z.b. das hier ….mein erstes eher experimentelles musikstück.
hintergrund…. ich hab diesen indischen sample genommen:
(2 sek)
und solange durch plugins und sampler gejagt bis ich dann diese 6 minutenversion hatte (ok nen drumloop hab ich als einzigen zusätzlichen sample auch noch dazu geklatscht)
Dem Kenner werden unverzüglich die massiven mängel an diesem kunstwerk auffallen. Denn da ich in letzter Zeit des öfteren Zeuge von Klangkunstwerken auf beliebigen Ausstellungen wurde, weiß ich dass einige dinge an meiner Arbeit nicht stimmen.
1. es fehlt übertrieben hochfrequenziges quietschen, dass live möglichst bis in die letzte ecke des ausstellungsgeländes schmerzen verursacht.
2. viel zu kurz. gerade mal 6 minuten…das ist zeittechnisch ja fast noch radiotauglich … wenn ich etwas auf mich halten würde hätte ich mindestens ne stunde draus machen müssen.
3. zu harmonisch…. klassischer anfängerfehler. Wenn ich es richtig verstanden habe ist Ziel einer Klagperformance grundsätzlich dass vermeiden jeglicher harmonischer musikähnlicher klänge. Stattdessen möglichst viel krach und zufallsalgorithmen.
Ja ich hab noch viel zu lernen, aber nen erfolgreicher experimentalmusiker werd ich wohl so oder so nich mehr werden….aber ein bisschen experimental isses dann doch irgendwie. und für das assigment sollte es auch ausreichen.