Archives: March, 2008

dogz

Monday, March 31st, 2008

as, i couldn’t provide any proper pictures of the 3 little dogs we bought in shantou, i prepared some excerpts from the extremely poor video footage i took. well not that easy to handle those dogs and put them in scene at the same time…. as u can see:

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yes i really wonder why they still didn’t become friends after sharing this 2 squaremeter cage for such a long time.

…and during my shiftless reaction (trying to seperate them with my knee, whereupon they prefered biting that rather than each other) proves that this is an activists documentary … (i guess the first one i took part in)

13 floors in 1:19

Sunday, March 30th, 2008

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platzplatzplatz

Sunday, March 30th, 2008

handy schon wieder voll…also musste ich mal wieder ausmisten … hier ne kleine auswahl worauf ich dabei so gestossen bin…

a-ha

na klar, ich fahr auch erstmal nach peking, um den frass von um die ecke zu bekommen …..komische werbung…

minden

und ich dachte immer curse käme aus deutschland….

flow centre??

hmm… was das wohl ist….

hard cooked cheese?

…und das hier?

foreign objects

na, dann bin ich ja beruhigt….

er lebt

na da haben uns die usa ja mal wieder heftig verarscht…. Sadam am Flughafen in Doha, Quatar (vor 2 Monaten)

dauerinselreif…

Saturday, March 29th, 2008

plock_harbourship.jpg

diesmal hat es mich auf die kleine insel cheung chau verschlagen. und das verdank ich mehr oder weniger olgi. Der nahm sich nämlich schon seit wochen vor endlich mal nach lamma island (dritt größte insel) zu fahren. Die kannte ich zwar schon, nichts desto trotz kann man da immer mal wieder gerne hin. Dann hat er es endlich mal geschafft sich wirklich aufzuraffen und weckt mich nich.

ich also angerufen und dann ausgemacht, dass ich in ner stunde nachkomm…. nunja, und dabei hab ich mich so beieilt, dass ich die falsche fähre genommen hab. Und so wurde aus dem gemeinsamen inseltrip zwei unabhängige….

im nachhinein ganz glücklich, da meine insel, weil wesentlich kleiner, nicht so krass überlaufen war an ostern wie seine.

Da ich aufgrund meines neuen nebenjobs eine vage übersättigung für photos machen verspüre, hab ich dann auch nich soviele gemacht (aber wenig warens dann komischerweise auch wieder nicht)

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und auch mal wieder typisch, dass ich ausgerechnet von den wirklich interessanten dingen, kein vernünftiges photo hinbekomme.

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nachdem ich unzählige leute mit diesen handgemachten kartoffelchips am spieß gesichtet hatte, wollte ich irgendwie auch unbedingt so ein teil haben. Daraufhin dann alle shops der umgebung abgesucht und bin der “leute-mit-kartoffelchips-am-spies”-konzentration gefolgt. Der Stand schien der absolute hit zu sein, jedenfalls tumelte sich ne ordentliche menschenmasse davor und es dauerte einige zeit bis meine nummer geschrien wurde. Ich hätte es wohl auch nie gemerkt, wenn ich mir nicht in weiser voraussicht den typen vor mir in der schlange gemerkt hätte.

Neben der spiralkartoffelausgabe befindet sich dann ein kleiner tisch mit unzähligen gewürzstreuern. War natürlich klar, dass der einzige streuer mit englischer beschriftung “chocolate” war …. dass muss ja nun nich sein…. aber die begleitende kundschaft war mir dann bei der auswahl behilflich… salz, japanische gewürzmischung, oregano und chilli war dann meine auswahl.

schon auf dem rückweg schallten mir dann derbe balkanbeats entgegen…. ein wenig irritierend, zumal die mucke aus nem megaranzigen chinesischen suppenladen kam, der wohl nich mal die ausmasse meines zimmers hatte.

Aber irgendwie hat mich das neugierig gemacht. der besitzer höheren alters konnte dann sogar einigermaaßen englisch und so hab ich die letzte stunde bis er geschlossen hat alleine in der ranzbude gesessen und er hat mir die verschiedensten sachen aus seiner extrem umfangreichen cd-kollektion vorgespielt, congo, cuba, arabian, alles am start. Der Besitzer sagte mir, dass er lange zeit hauptsächlich englische musik gespielt hätte, aber dann irgendwann auf den geschmack von musik aus anderen ecken der welt gekommen sei.

von meiner lieblingscd hat er mir dann auch tatsächlich noch ne kopie rausgekramt und geschenkt.

interessant fand ich auch, dass in dem laden überall telefonnummern an die wände getaggt waren…. telefonnummern von seinen freunden, “notizbücher sind immer so unpraktisch”

Diese praxis ist in china wohl gar nich so unüblich, aber es war zumindest das erste mal das mir das in nem laden aufgefallen war.

plock_cdnummer.jpg

wenn ich….

Tuesday, March 25th, 2008

…”dummheit” mit einem einzigen photo illustrieren müsste, dann würde ich mit sicherheit eines von dieser hohlbratze, von einem ihrer unzähligen schlankheitswahncommercials nehmen.

plock_dumm.jpg

au, man dieses gesicht macht mich wirklich aggressiv, wie kann man bitte so ausgehöhlt gucken?!

Man sagte mir das diese Dame allerdings gebürtig in US sei … wenngleich ich nich sicher, ob das ne Entschuldigung oder ne Begründung sein sollte.

Wie auch immer, mal abgesehen davon dass China nun wirklich das letzte Land ist, dass noch mehr Schlankheitswahn vertragen könnte. Geht mir die Omnipräsenz diesartiger Werbung ma derbe auf dem Sack!

So … das musste mal raus jetzt…

klasse bericht!

Saturday, March 22nd, 2008

http://www.spiegel.de/video/video-28322.html

“könn sie ma hüpfen?!”

mein neuer job

Saturday, March 22nd, 2008

nach den entwicklungen bezüglich tibet in den letzten tagen, kann ich wohl froh sein, dass ich meinen letzten eintrag nicht in englisch verfasst hab. Dafür klopp ich mich nun auf einer seite eines chinesischen bloggers täglich über die aktuellen gegebenheiten. Und mir wird immer wieder klar wie wenig man als europäer über die dinge in asien weiß - und umgekehrt….
Was nun nicht so weit geht, dass meine grundhaltung gegenüber den aktuellen dingen total erschüttert wird, aber trotzdem interessant z.b. mal Tibet und seine geschichte in wikipedia nachzulesen. Ich mein ich wusste nicht, dass Tibet durchaus auch in Gefahr war, britische Kolonie zu werden usw.
Egal, ich hab schon gerafft dass das hier nicht allzu viele interessiert.

Also zu den wesentlichen Dingen, ich hab nen neuen Job …. bei dem ich endlich mal nicht nach ner arbeitserlaubnis gefragt wurde.

Miese partyfotos in clubs knipsen. Die Bezahlung beträgt in etwa das eintrittsgeld, in denen ich hausieren muss. Was ja schon einiges über bezahlung und die lokalitäten sucht. Sprich in erster linie, muss ich übelsten-foreigner-partyabschaum ablichten. Nunja, aber zum einen bekomme ich so was zu sehen, was ich sonst nicht sehen will und zum anderen geniesst dieser job, der in europa hauptsächlich von Schülern ausgeführt wird, deutlich mehr exklusivität. (was nicht heisst, dass ich hier weniger ausgebeutet werde) Aber plötzlich bin ich “Photograph”, nur weil ich mit ner Knipse durch die Clubs renn. So hab ich in der ersten Nacht bereits zwei Visitenkarten von Modemagazinen bekommen, die dringend nach freelancefotographen suchen.

Ich bin ja auch dämlich zu denken, auf jobs muss man sich bewerben…. einfach auf schwuchtelparties gehen und wichtig aussehn. Nunja, wobei ich glaub ich mal der derbst underdressteste war auf jenen veranstaltungen.

Nun denn gut genug dass erstmal ne weile lang zu machen, und da ich nachts ich nich schlafen kann und nur 2 tage die woche zur uni muss, ist es quasi optimal.

Und wenn ich frustriert über die Bezahlung bin, muss ich mich nur nen bisschen umgucken. Meine indischen kollegen, die vor chungking mansion visitenkarten für Anzugschneider verteilen, bekommen meinen stundenlohn als tageslohn.

Das kann auch schon wieder nachdenklich machen, denn mein job ist ziemlich das gleiche, nur das ich vorher nen foto mach.

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keine ahnung, ob ich die bilder hier veröffentlichen darf, deswegen hau ich hier jetzt auch kein link von der blöden webseite rein, für die ich arbeite…

und ja, ein paar nette leute gibts da auch …. minderheiten …

china

Monday, March 17th, 2008

Nachdem ich auf der Heimreise in der Hong Konger Ubahn durch die Bilder aus tibet ziemlich irritiert war, hab ich dann wieder zu Hause mit Überraschung feststellen müssen was sache ist. Und irgendwie hab ich das Gefühl zumindest ein , zwei zeilen meinen senf dazugeben zu müssen.

erstmal macht mich die internationale Heuchlerei schon wieder wahnsinnig. Da werden auf höchster nationaler Ebene Aussaugen geäussert a la: “och China, Gewalt ist doof….lass das doch….probleme kann man doch auch friedlich lösen” Dabei war ja lange genug zeit mal was für tibet zu tun, vor allem zu Zeiten wo noch wirklich was zu retten war. Aber es ist wie immer, Tibet, ein Land, das nie wirklich was mit Wachstums oder Expansionsansprüchen im Sinn hatte ist wirtschaftlich nicht interessant und damit auch ansonsten für die Regierungen anderer Länder bedeutungslos.

Ganz anders sieht es dabei mit China aus …. und vor allem, wer ist hier von wem abhängig, China vom Westen? ja wohl eher umgekehrt.

Die ganze Geschichte mit Tibet ist irgendwie so genau das gleiche, was die westlichen ach so “zivilisierten” Länder zu Zeiten der Kolonialisierung durchgezogen haben. Die “weiterentwickelten” Länder hatten immer Tendenz dazu, die weniger entwickelten zu versklaven, auszubeuten, auszurotten. Und auch wenn das heutzutage auf dem papier besser aussieht, hat sich da nach wie vor nicht so viel getan. Sprich faktisch hat kaum eines der wirtschaftlich starken europäischen Länder, eine glaubwürdige Möglichkeit mit dem Finger auf China zu zeigen. China ist in seiner Entwicklung halt bloss ein bisschen her und deswegen erst jetzt im zeitalter der kolonialisierung anderer Länder angekommen ….. quasi
Ich will die chinesische Regierung bestimmt nicht rechtfertigen. Das Unrecht macht mich zutiefst traurig, genauso wie die Dinge die damals auf den Osterinseln, in Afrika oder in China vor sich gegangen sind.

Ich denke bloss es wäre jetzt einfach mal an der zeit für den “zivilisierten” Westen, im Hinblick auf die eigenen Verbrechen wirklich Einsicht zu zeigen und etwas für Tibet zu tun und auch für China. Und vor allem etwas für die Glaubwürdigkeit der abgegebenen Statments.

Der aktuelle konflikt, hat mir hier in Hong Kong deutlich gezeigt, wie gut die Informationskontrolle in China wirklich funktioniert. Viele Chinesen (in mainland) wissen es nämlich wirklich nicht besser. Was auf den ersten Blick für jemanden mit Zugang zum internationalen Informationssystem nahezu naiv erscheint. Dass China nunmal für Zensur berühmt ist, ist in China bei weiten nicht so klar.

Ich hab hier schon Fragen von aus mainland nach Hong kong immigrierten chinesen gehört, wie: “In Deutschland werden die Nachrichten NIE zensiert?!” Zudem kommt blankes Staunen, über den extremen clash der Nachrichteninformationen in Hong Kong verglichen mit China. “Ich hätte nie gedacht, dass der Unterschied so krass ist”

Und das wird zu gerne vergessen, wenn in westlichen Reportagen Studenten in China auf bestimmte Themen angesprochen werden. Ich hatte mich ja auch oft gefragt, ob die’s wirklich nicht besser wissen. Aber häufig ist das so. Und diejenigen, die’s besser wissen fühlen sich machtlos, weil die Führungsriege in China zu stark ist. Es hat durchaus sehr hohe politiker gegeben, die sich zu Zeiten des Massakers auf dem Platz des himmlischen Friedens für die Studenten eingesetzt haben. Aber wenn selbst die kleinste Zuneigung und sei es nur einem verhafteten Studenten etwas zu Essen zu geben, bereits in die eigene Existenzlosigkeit führt. Dann ist es schwer dagegen anzukommen. Egal ob man sich für das eine oder das andere entscheidet, es hat einfach keine Bedeutung mehr.

Tja so ist das nunmal in einer Diktatur…. warum versucht der Westen nochmal keine Geschäfte mit diktatorischen Ländern in Afrika zu machen?

Klar fänd ich’s super China zu boykottieren, aber das ist ein ziemlich albernes Unterfangen. Das wär wie wenn nen Taxifahrer sich entschliesst, die Autonindustrie zu boykottieren. Aber was die Olympiade angeht - klar warum denn bitteschön nicht. Eigentlich hat es seit sich China für die Olympiade beworben hat, schon genug Gründe gegeben die olympiade in China zu boykottieren. Kultur und Existenzen in China wurden tausendfach vernichtet, unter der Obhut eines internationalen Verbandes, gesponsert von internationalen unternehmen. Was die Olympiade angeht, könnte man also gleich ein ganzes Verbrechernetzwerk, eingeschlossen dem IOC abstrafen …. aber ich glaub wirklich nicht dass die internationale Gemeinschaft wirklich den Mumm dazu hat.

Wie auch immer, am Ende des Tages sind es halt diese menschenrechtsverachtenden Chinesen, die immer so böse Dinge tun, aber wie wärs denn dann zuerst einmal mit Aufklärung? Wer will mir denn zu Zeiten des Internets erzählen, dass dies nicht möglich wäre?! Für die so empörten westlichen Länder wäre es doch das kleinste problem Systeme zu entwickeln die, die chinesichen informationskontrollen untergraben. stattdessen werden seitens Suchmaschinenanbietern fröhlich Kooperationen mit dem diktatorischen Regime in China eingegangen. Und niemand würde deswegen eine Suchmaschine boykottieren …. genau aus dem gleichen Grund aus dem man auch China nicht boykottieren kann/will. Und auch die great chinese firewall ist keine chinesische sondern eine westliche Erfindung, zumindest was die technische Implementation betrifft.

Wenn also endlich mal investiert werden würde, die chinesische Bevölkerung mit Informationen zu versorgen, dann hätten die auch ne Chance sich für etwas einzusetzen und sich zu solidarisieren. warum statt Bomben auf arabische Länder nicht mal Nachrichten auf China abwerfen?
Utopien für eine Utopie ….
Tibet - Rest in Peace

Prinzip Hoffnung :: einmal Shenzen - Shantou und zurück

Sunday, March 16th, 2008

Der Geburtstagstrip 2008 verschlug mich also dieses Jahr erneut nach mainland china.

Wie gewohnt lief das ganze eher chaotisch ab, angefangen beim Visum. Gerüchtehalber berichtete man mir von 5-tages visas für Ausländer aus “first-class-countries”. Wie sich aber rausstellte gelten diese instantvisas nur für Shenzen, die erste chinesische Stadt nach der grenze hong kongs. Reintheoretisch könnte man trotzdem woanders hin fahren und einfach hoffen nicht kontrolliert zu werden, aber für den Anfang dann doch ein bisschen zuviel Risiko. Da wir aber erst um 22:00 Uhr die Grenze erreichten, gab es nur noch diese blöden 5-tages dinger. Sprich geburtstag dann mit Tom und zwei von seinen freunden in shenzen reingefeiert und meinen geburtstag in erster Linie mit dem erwerben eines richtigen Visums verbracht. Nich so schlimm an sich, wenn die Kopfschmerzen vom reiswein aus der Vornacht nicht wieder so dermassen eingeschlagen hätten.

Für das neue Visum musste ich dann unsinnigerweise einmal wieder über die grenze zurück nach Hong Kong latschen und dann wieder nach China rein mit dem neuen.Dann hat Tom über irgendwelche Ecken ne Karre klar gemacht. irgendwie über die Arbeitsstelle seiner Mutter und was weiß ich jedenfalls haben wir dann diesen Armeeoffizier mittleren rangs getroffen, der uns sein Auto mal eben für 4 tage geliehen hat. Das Auto war auch nich schlecht, nur hat die innenausstattung nicht so ganz zu ihm gepasst, die Fensterscheiben waren voll mit Aufklebern von den Powerpuffgirls und in der front thronte eine kleine Doraemon Statuette.

doraemon mit wackelkopf am start

Wie auch immer, jedenfalls waren wir jetzt mega mobil unterwegs, wobei Tom mir eigentlich erst ganz am ende erzählt hat, dass er dem autobesitzer versprochen hatte das auto ausschliesslich in shenzen zu benutzen. Das dürfte im Nachhinein ziemlich unglaubwürdig gewesen sein, zum einen weil die Karre nach dem trip von aussen derbe siffig war und die 1000km mehr auf dem tachozähler zeugen auch nicht gerad von ein paar kurzen stadtrundfahrten.

War schon ein kleiner Kontrast wie er uns dann noch eben bis zu ihm nach Hause rumgefahren hatte, begleitet von Tai-Chi mässiger tibetischer Entspannungsmusik. Ich auch vorher brav meine kippe ausgemacht - im gegensatz zu den etlichen kippen, die wir dann später in der Karre gequalmt haben. Aber zu den abnutzungserscheinungen am auto später mehr.

Erstmal musste ich mal wieder feststellen wieviel angenehmer ich china empfinde…. das mischt sich im allgemeinen recht gerne mit meinem alltag in hong kong und dann hab ich häufig das gefühl ich hab kein bock mehr auf china. auf den ersten blick ist halt alles erstmal ziemlich ähnlich, ausser das china vielleicht nicht ganz so sauber ist…aber auf den zweiten blick merkt man dann schon, dass es mehr platz gibt, die leute freundlicher und aufgeschlossener (was mir aufgrund der sprachbarriere dann wiederum nicht ganz soviel bringt, aber immerhin)

aber jedenfalls ist in shenzen gleich unviel mehr platz und alles wesentlich weitflächiger angelegt als in hong kong, und das obwohl shenzen mit 12 mio mal fast die doppelte einwohnerzahl hat.

sooooo viel platz

ausserdem ham die hier das bessere essen und die cooleren strassenstände

45_coolerstrassenstande.jpg

nur was die wolkenkratzer angeht ist noch alles beim alten

immer noch glasblöcke

wir mussten auch nicht weit aus dem zentrum raus bis ich mit meiner komischen schädelform wieder allgemeine Aufmerksamkeit bei der gemeinen Bevölkerung bekam - is mir im gegensatz zu hong kong, wo kein schwein irgendjemand überhaupt anguckt doch noch wesentlich lieber

ob diese foreigner wohl gut schmecken?

Die Provinz in der sich Shenzen befindet (guangdong - hab ich bestimmt wieder falsch geschrieben) und in der unser Ausflug ausschliesslich stattfand ist übrigens berühmt für ihr vielfältiges essen. Oder um tom zu zitieren: Hier wird alles gegessen. Damit ist es eigentlich auch die einzige Provinz in der man Katzen und Hunde isst. Abgesehen von einigen orten in der nähe zu Korea (wo Hund übrigens wesentlich häufiger auf der speisekarte steht, aber das land ist wohl zu klein, um dafür berühmt zu sein) Des weiteren stehn hier auch insekten auf der speisekarte….hab aber keine probiert und mich auf banalitäten wie “treasure of goose” (”irgendetwas” aus dem inneren einer gans) und ähnliches beschränkt. kuhmagen und Rinderzunge hab ich diesmal verschmäht.

nach einigen stunden verzweifelter versuche irgendne auffahrt zur autobahn zu finden waren wir dann endlich raus aus shenzen und um die einsicht weiser nächstes mal doch ein GPS für 10 cent pro tag auszuleihen.

on the roads

da steht wirklich 'no smoking' ?!

tja und wo ne autobahn is, da is auch stau und natürlich nur auf unserer seite

das merkwürdige am stau bzw. dieser autobahn war eigentlich, dass wir auf kurzer strecke 4 Kreuzungen! mit ampeln hatten, die in erster linie verantwortlich für den stau waren. das wurde uns dann irgendwann zu blöd, so dass wir unser endziel ein wenig umdefiniert haben und vorerst rechts abgebogen sind…. nach wo wussten wir eigentlich nich wirklich….irgendwelche vororte von der Provinzhauptstadt Guangzhou waren das wohl….

da gabs einige gemütliche … äh… so ne art biergarten ähnlich angelegter restaurants..
anschliessend noch nen bisschen in der näheren gegend umher gegurkt und auf nen verdaungsspaziergang durch die saat getrampelt

eher ländlich angelegt

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ach ja, der trip war übrigens gesponsert von der chinesischen zigarettenmarke “lesser panda”

lesser panda on chinese table

ihr würdet mir doch bescheid sagen, wenn dieser eintrag zu detailiert ist, oder….

jedenfalls haben wir uns des frühen morgens dann entschlossen irgendetwas hotelähnliches zu finden….direkt an der hauptstrasse gelegen war dann auch derartiges…. auf tom’s frage, ob noch nen zimmer frei wäre, gabs erstmal die nen “ja, was wollt ihr denn machen?” seitens des absteigen-managers.

Die Absteige war dann auch im wahrsten Sinne des Wortes nen ziemliches Loch, Dusche haben wir dann mal getrost ausfallen lassen, obwohl wir sie nach der nacht unter den schlaflumpen sicherlich gut gebrauchen hätten können….

unser übernachtungsloch

zwischenrezeption zwischen leeren Bierflaschen, Müll und Feudel

blick ausm fenster

ausm fenster

auch ein fernseher brauch ab und an frische luft

am späten morgen gings dann weiter, wir hatten die stadt shantou als neues ziel auserkoren und es ging es mal übers land, im nächsten dorf ham wir dann auch mal zwischengestoppt, weil die komplette cd-sammlung im auto einfach mal so beschissen war, dass man lieber gar nichts gehört hat, als sich das anzutun.

Die Auswahl im dörflichen Supermarkt war auch nich berauschend, aber ne hörbare chinesische rap-cd konnte tom dann doch noch ausmachen und das war schon ne deutliche verbesserung. Und nebenbei war das dörfchen auch witzich…..den blicken zu urteilen war ich da für die meisten der erste foreigner in farbe und zum anfassen….

huch, hier sind ja gar kaum noch häuser....
countryside
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rinn ins dorf

lonely chicken

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die paar stunden autofahrt nach shantou die dann folgten waren eher unspektakulär, da wir im dorf dann doch nich so sicher waren, was die restaurantqualität angeht, weil tom am vortag bereits rückwärts gefrühstückt hatte, sind wir dann zum dinieren an ne autobahnraststätte gefahrn….die sehn eigentlich gar nich soviel anders aus als in deutschland, nur das sowohl preis als auch leistung niedriger anzusetzen sind ….. das essen war extrem unterirdisch …. tom hat nach zwei stücken fleisch aufgegeben, weil es wie er meinte einfach zu krass stinkt. ich hab mich auf die kartoffelbeilage und sojasprossen konzentriert….

gegen späten nachmittag erreichten wir dann Shantou. Beim letzten Chinatrip hatte ich die Stadt wohl mal markiert, aber wohl nur weils aufn weg nach hong kong lag und ne küstenstadt ist. Denn selbst der lonely planet notiert unter Shantou, dass es da eigentlich nichts zu sehn gibt ausser nen round about….

19_shantoustreet.jpg
so schlimm war’s dann aber doch nicht…. ich fands eigentlich sogar ziemlich interessant, zum einen weil es halt keine riesige stadt war und kaum hochäuser und dann gab es da noch unzählige kolonialbauten von den engländern, die am auseinanderfallen waren. Und nen berg auf den man raufklettern konnte gabs auch noch…. das war schon wesentlich mehr als ich von chinesichen städten normalerweise erwarten würde.

zudem war die stadt saubillich und fahrradrikschas und motorrad-taxen gehörn hier noch zum hauptverkehrsmittel.

menschentransporter auf drei rädern

Shantou

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preis leistungstechnisch hatten wir hier auch das beste hotel überhaupt…. das passte auch ganz gut den irgendwie war unser bewegungsdrang mit einbruch der nacht langsam gegen null gegangen, aber man kann ja auch spass mitm hotelzimmer haben

hotel deluxe

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12_boringhotel.jpg

nächster morgen:

zimmerausblick

in gedanken auf ner harley

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ja - ha, das glück liegt ja bekanntlich auf der strasse…. und zwar kamen wir am vorabend auf dem nach hause weg noch an einem kleinen restaurant vorbei …. eigentlich an unzähligen, aber dieses eine war dann doch eine kleine besonderheit, insbesondere wegen dem käfig mit drei halbwegs ausgewachsenen hunden, die ebenfalls im menü gelistet waren …. das war dann doch ein bisschen zuviel für mich …. auch wenn ich mich schon an so einige anblicke halbwegs gewöhnt habe, war das doch ziemlich traurig mit anzusehn, wie die drei viecher da in ihrem 2 quadratmeter käfig darauf warteten geschlachtet zu werden …. als tom dann ein wenig an den käfig ranging wurde auch deutlich, dass die drei nen ziemlich genauen plan davon hatten was ihnen bevorsteht…. so näher tom ranging so mehr haben die hunde vorgegeben ihn gar nich zu sehn…frei nach dem motto…. “nee ich bin uninteressant” …

in erster linie war es dann auch mehr tom, der den plan ins spiel gebracht hat, als er mir erzählte dass er schonmal 6 Katzen freigkauft hatte…. ich hätte nicht wirklich gedacht, dass das so einfach geht….aber nen versuch wars zumindest wert und so sind wir an diesem tag erneut zu dem restaurant gefahren, nachdem wir uns vorher noch 3 kurze seile als leine gekauft hatten.

ach ja und es gab noch einige probleme nen parkplatz in der nähe vom restaurants zu finden, wo wir nicht befürchten mussten, den wagen unter abgefallenen gebäuderesten herauszuparken ….. insgesamt dreimal haben wir die karre umgeparkt, weil wir immer wieder auffällig lose teile am gebäude entdeckten:

vielleicht hier das auto abstellen?

oder vielleicht doch lieber hier....oder?

Am restaurant angekommen hat es dann einige gespräche gedauert, am ende waren dann die gesamte ladenbesetzung samt chef involviert und auch so einige schüler die gerad vorbeikamen und das alles auch ziemlich spannend fanden. Im endeffekt war das grösste problem die hunde anzuleinen und irgendwie in die karre zu bekommen …. lief dann mehr auf “ins auto schmeissen” hinaus.

wenn man die hunde nur angefasst hat ham die derart geschrien dass man irgendwie nicht mehr so recht wusste wie dass alles funktionieren soll. Zudem hat der Restaurantbesitzer uns noch gesteckt, dass zwei von den dreien Durchfall haben …. hervorragend, das Auto wird sich freuen. In sofern waren wir auch sehr bedacht nicht länger als nötig mit den hunden durch die gegend zu gurken, aber nen mindestabstand von 100 km sollte schon drin sein. Was mich dann überrascht hatte, war aber dass die fahrt größtenteils relativ unkompliziert ablief, abgesehen von ein paar kurzen Kämpfen zwischen den Hunden, bei denen sie dann auch schön die Unterlegfolie weggepult haben, um danach direkt an den sitzen zu lecken und zu kratzen….

da das alles anstrengend genug war, hab ich leider keine vernünftigen fotos von der ganzen aktion und der hund der unter meinem sitz fehlt gänzlich auf den bildern, weil ich da mit meiner kamera nicht hin kam….

05_dog.jpg

rückbank

nach 100 km sind wir dann auf nen dorf abgebogen und dann noch ein wenig weiter ins getreide …. da haben wir dann erstmal nen ausgedehnten spaziergang mit den dreien unternommen ….. was bei weitem nicht so einfach war wie es klingt, vor allem weil einer immer zwei hunde nehmen mussen …. dann gabs noch die reste von unserem essen des vorabends ….. ja und dann ham wir die leinen entfernt ….

zwei sind davon gedackelt….und ausgerechnet derjenige der am anfang am meisten rumgeschrien hat (siehe bild), saß vor uns und guckte uns erwartungsvoll an. Lies sich plötzlich auch ohne weiteres streicheln…. wovon wir dann aber schnell abgesehen haben, um die situation nicht noch komplizierter zu gestalten…. also auf ignoranz geschaltet zügig zum auto und vollgas davon ….

tja keine ahnung wie hoch die überlebenschance für die drei jungs aufm land nun eigentlich ist …. aber sie kann nur höher sein als im käfig vorm restaurant….

danach ging eigentlich alles wieder recht schnell…glatt durchgekommen, zurück in shenzen, gottseidank mussten wir die karre am ende nicht persönlich beim besitzer sondern bei irgend so nem anderen armeetypen einreichen … denn der fehlende teil vom seitenspiegel, der ganze siff aussen und der gestank von hund und rauch, hätten ihn wahrscheinlich nicht in begeisterung versetzt….und auch die 1000 km wären schwer zu erklären gewesen….

back to normal

so also ende gut alles gut …. am letzten tag noch toms freundin vom flughafen abgeholt, einen kurzen besuch in der copymall und schnell noch die letzten beiden fotos auf der karte verknipst …knips

ein wanderarbeiter!

knips

02_nagelknipsenguard.jpg

knips

umme ecke

Tuesday, March 11th, 2008

geht mein diesjähriger geburtstagsausflug…..eigentlich nicht wirklich nötig, denn selbst wenn ich in hong kong bleiben würde, hätte ich nicht das gefühl meiner geburtstags-auswärts-serie damit abbruch zu tun. Aber dennoch….schliesslich wohn ich um die ecke von mainland china, und dann ist dass ein geeigneter anlass davon nutzen zu machen. Da meine hong kong sim in china gleich null funktioniert, werd ich wohl die deutsche simkarte mitnehmen, und bin ab heute abend nur noch über jene nummer erreichbar….wohin genau, weiß ich eigentlich selbst noch nich aber ausser shenzen-wo-gibts-hier-sauerstoff, kenn ich die benachbarte provinz auch noch nich, in sofern alles gut.

Ich hab schon wieder ein paar tage nicht geschrieben, könnte aber damit zu tun haben, dass ich mich in letzter Zeit mehr der Kunst widme, hier ein paar Auszüge aus meinen großartigen Werken:

“deep blue see” / Medium: Glas & Staub auf Kathodenstrahlröhre

“Fly Chicken Fly!” / Medium: Knochen auf Teer

zur Deutung dieser Werke, muss ich ja wohl kaum was sagen…

ansonsten ging auch noch ein bißchen Zeit dafür drauf, meine gute Tat für dieses Jahr zu vollenden … und zwar hab ich Windows auf nem macbook installiert:

meine gute tat....

Und was gibts sonst so in China?

Der Rapperkollege von Tom aus Beijing (Plock berichtete) war in london, gab sogar was darüber in nem lokalfernsehbericht in US:

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die jungs ham übrigens immer noch kein pfennich für ihre mucke gesehn, geschweige denn dürfen ins studio, um ihre letzten 5 tracks zu kopieren…

soweit von hier, tschüss und winke winke